OPAP nun doch privatisiert

Es gab ein monatelanges Gerangel um den griechischen Lotterie- und Glücksspielanbieter OPAP, der sich lange im Besitz des Staates befand. Nun wurde das Unternehmen doch an private Hände verkauft.

Opap

Griechenland erhält Finanzhilfen aus dem Ausland, die Milliardenhöhe erreichen. Allerdings hat sich der hellenische Staat dazu verpflichtet, staatliche Unternehmen zu privatisieren und mit möglichst hohem Gewinn an private Investoren zu verkaufen.

Lange Zeit hat sich die griechische Regierung dagegen gesträubt, das staatliche Lotterie-Unternehmen zu verkaufen, denn man wollte das Monopol erhalten. Es wurden sogar eine Reihe privater Unternehmen des Landes verwiesen. Dazu gehören auch viele Betreiber virtueller Glücksspieltempel, beispielsweise William Hill, der erst vor einigen Monaten dem Land den Rücken gekehrt hatte. In Griechenland ansässige Spieler haben nun keinen Zugang mehr zu William Hill und einigen weiteren Seiten.

Nun ist den Griechen aber der erste Schritt in die Privatisierung gelungen, denn OPAP wurde endlich gewinnbringend an den Mann gebracht. Am vergangenen Montag erfolgte die Unterzeichnung der Verträge. Damit hat man bewiesen, dass man doch dazu in der Lage sei, Privatisierung mit Effizienz durchzuführen. Der Staat hielt 33 % des Unternehmens. Dieser Anteil ging nun an das tschechisch-griechische Konsortium Emma Delta Ltd. 652 Millionen Euro wechselten ebenso den Besitzer.

Dazu muss gesagt werden, dass man sich in Griechenland generell schwer tut, den Prozess der Privatisierung voranzutreiben. Vor allem die Angestellten genossen in den staatlichen Betrieben viele attraktive Vorteile, zum Beispiel überdurchschnittliche Löhne, Kündigungsschutz und eine sehr attraktive Abfindung. Klar ist es schwer, derartige Bequemlichkeiten aufzugeben, doch man sollte stets daran denken, dass ineffizientes Wirtschaften dieser Art dazu geführt hatte, dass der Staat sich dort befindet, wo er nun ist.

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Veröffentlicht am 15. August 2013 in Nachrichten und mit , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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