Grüne Politik und das Glücksspiel

In der nächsten Woche treten die Parteien zur Wahl an und wir Bürger sollen unsere Entscheidung treffen. Woran machen wir diese Entscheidung fest?

Wahl_2013

Eine Partei ist besonders im Gespräch der Wähler und damit auch in der Presse. Die Rede ist von den Grünen, die mit rigorosen Verboten die Welt verbessern wollen. Doch überlegen wir mal – wollen wir uns wirklich durch Verbote umerziehen und alle Entscheidungsfreiheiten absprechen lassen?

Es muss natürlich nicht jeder mögen, wenn Mitmenschen gern an den Spielautomaten sitzen, Plastiktüten kaufen, Süßigkeiten konsumieren oder Fleisch zu essen. Doch kann man alles, was Spaß macht, einfach so verbieten? Kann man Webseiten für Online-Casinos sperren? Kann man dem Volk auferlegen, einmal pro Woche einen „Veggie-Day“ einzulegen? Wahrscheinlich haben die Grünen mit diesem Vorschlag den Vogel abgeschossen, denn dem Individuum wird auf diese Weise sämtliche Entscheidungsfreiheit einfach so abgesprochen.

Verbote als Maßnahme zur Volkserziehung? Schauen wir uns mal an, wie die Entwicklung im Bereich der Online-Glücksspiele steht. Im vergangenen Jahr hat die konservative Partei in Schleswig-Holstein einen liberalen Glücksspielvertrag entworfen, der auch von der EU genehmigt wurde. Einige renommierte Unternehmen besitzen bereits eine Lizenz. Das bedeutete für das nördlichste Bundesland frischen Wind für die Staatskasse, Schutz der Spieler und die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

Doch dann kam der Regierungswechsel und Schleswig-Holstein hat sich den restlichen 15 Ländern angeschlossen. Vorbei war es mit Las Vegas im Norden Deutschlands. In den Ministersesseln haben Vertreter der Partei der Grünen Platz genommen und versprochen, die Angelegenheit Glücksspiel in die Hand zu nehmen. Was ist nun daraus geworden? Natürlich hat man nachgefragt. Aber die Antwort lautete, dass der Glücksspielvertrag erst in zwei oder drei Jahren evaluiert werde. Was soll der Wähler davon halten?

Das Parlament in Europa macht Druck, denn der Spieler im Internet muss geschützt werden. Viele Glücksspielunternehmen nehmen die Sache selbst in die Hand und investieren Unsummen in die Sicherheit. Und was macht die Politik? Dort kaut man auf seinem Müsli und verspeist Tofu-Burger in Gesundheitsschuhen.

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Veröffentlicht am 15. September 2013 in Nachrichten und mit , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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