Aus für das kleine Glücksspiel in Wien

Für zahlreiche Betreiber von Spielhallen in Wien naht das Ende, denn David Ellensohn, Obmann der Grünen, hat die Entscheidung durchgebracht, dass alles, was das kleine Glücksspiel betrifft, nun gestrichen wird. Schon im Jahre 2010 war es beschlossene Sache und am Ende des Jahres 2014, also in einem Monat, soll der Entschluss auch durchgesetzt werden. Bis jetzt hatten die Unternehmer noch Hoffnung, denn sie hatten Beschwerde eingelegt und auf eine positive Wendung spekuliert, allerdings umsonst.

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Es wird nicht einfach etwas gestrichen, sondern das Automatenspiel wird total ausgemerzt. Momentan gibt es noch 1.500 Slots in Wien, 2010 waren es noch 3.000. Inzwischen sind viele Konzessionen einfach abgelaufen und wurden auch nicht mehr erneuert. Aber was ist mit denen, die noch Lizenzen besitzen, die über 2015 hinauslaufen? Es gibt sogar ein paar unbefristete Genehmigungen. Es ist aber abzusehen, dass auch diese Betreiber das Feld räumen müssen.

Ein Betreiber des Automatenspiels bezeichnete das als Katastrophe. 45 Jahre lang habe er sich das Unternehmen aufgebaut und der Gesetzgeber nimmt ihm nun alles weg. Seine letzte Hoffnung ist die EU-Kommission, deren letztes Wort noch nicht gesprochen ist. Es ist ein Schritt, der für viel Unruhe sorgt; viele halten diese Entscheidung für nicht rechtens, denn es werden Existenzen bedroht. Nachdem Jahre lang Steuern abgeführt worden sind, soll jetzt das Ende gekommen sein. Einige der Betreiber wollen trotz des Verbots die Slots weiterhin in Betrieb halten.

Die grüne Regierung ist auch in Deutschland dafür bekannt, dass den Menschen einfach etwas aufgedrückt werden soll, woran nur sie selbst glauben. Ich erinnere mich immer noch an den „Veggie Day“, an dem kein Fleisch gegessen werden sollte. Kontrolle und Bekämpfung von Glücksspiel und Verbrechen ist natürlich eine edle Angelegenheit, aber kann das durch ein Verbot dieser Art erreicht werden? Wird der Spieler nicht in die Illegalität getrieben? Vielleicht sollte man mehr Energie in die Aufklärung stecken, statt eine ganze Branche zu verteufeln.

Wer trotz des Verbots seiner Passion nachgehen möchte, kann es glücklicherweise auf den vielen Plattformen im Internet tun. Vielleicht ist es sogar noch besser, denn die Einsätze sind geringer und es ist sogar möglich, umsonst zu zocken, wenn mal kein Geld da ist. Außerdem gibt es kaum so hohe Jackpots in den landbasierten Spielhallen wie im Web.

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Veröffentlicht am 29. November 2014 in Nachrichten und mit , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Hat dies auf zockerinfo rebloggt und kommentierte:

    Jeder soll für sich selbst entscheiden, ob er spielen will oder nicht. Ich habe keine Lust, mich entmündigen zu lassen. Wo kämen wir denn hin, wenn uns die Politiker vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen haben. Ich spiele, wenn ich Lust habe und wenn ich an irgendeinem „Veggie Day“ ein Scchnitzel oder eine Currywurst essen will, dann mache ich das auch, Punkt!

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