Was sagt Negreanu zu Coren Mitchells Kündigung?

Nachdem Vicky Coren Mitchell ihren Vertrag mit PokerStars aufgelöst hatte, gab auch Daniel Negreanu sein Statement dazu ab. Die Profi-Spielerin hatte sich von der Poker-Plattform verabschiedet, weil sie für Casinospiele keine Werbung machen wollte. Die Poker-Gemeinschaft respektierte ihre Entscheidung.

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Und was sagen die Insider dazu? Daniel Negreanu äußerte sich speziell zum Thema Moral in der Pokerwelt und stellte die Frage, ob es denn akzeptabel sei, wenn professionelle Spieler davon leben, indem sie unerfahrene Spieler ausnehmen und deren Schwächen ausnutzen würden. Der Vorteil der Casinos beruht auf mathematischen Berechnungen. Also ist ein professioneller Spieler mit einem Casino durchaus vergleichbar.

Trotzdem respektiert Negreanu die Entscheidung der Kollegin, da sie ihrer Grundeinstellung treu bleibe. Er sagte außerdem, dass er mehr Geld habe, als er im Leben ausgeben könne. Das ist allerdings etwas unpassend. Weiterhin äußerte er, dass er kein Problem damit habe, sich in einem Casino eine Show anzuschauen, während einige problematische Spieler ihr Leben ruinieren.

Auf der anderen Seite ist er auch schon 20 Jahre im Geschäft und ist sich der Gefahr bewusst, die das Spiel in sich birgt. Das gilt für Poker, wo professionelle Spieler die unerfahrenen Anfänger ausnehmen, aber auch für die „Fun Games“ im Casino, die eigentlich nicht zu schlagen sind. Aber so ist es eben beim Pokern; es gibt einige wenige, die gewinnen, aber die Mehrheit verliert.

Es liegt aber auch an den falschen Entscheidungen der Spieler, die an den Sonntagen zocken und sich dabei übernehmen, indem sie in höhere Level investieren. Poker ist ein Spiel, das man gewinnen kann, aber es steckt viel harte Arbeit darin. Aber die meisten sind nicht bereit, diese Arbeit zu tun, obwohl das notwendig ist. Wer verliert, wird wahrscheinlich sagen, dass er Pech hatte.

Es werden in den Medien die jungen Zocker gezeigt, die Millionen gewinnen und viele wollen auch einmal diesen Platz einnehmen. Es könnte sein, aber es ist nicht sehr wahrscheinlich. Am Ende gewinnt das Haus. Es gibt keine Option, dass man zum Roulette-Superstar wird, denn es ist kein faires Spiel, das mit harter Arbeit besiegt werden könnte.

Er bewundert Vicky Corens Entscheidung gegen das Casinospiel und er denkt, sie hat lange mit sich gerungen und sich selbst viele Fragen gestellt. Am Ende hat sie sich dann entschieden und wollte eine Grenze, die sie sich gezogen hat, nicht überschreiten. Jeder muss seinen Weg gehen und da gibt es kein Richtig oder Falsch. Man muss einfach das tun, was sich richtig anfühlt.

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Veröffentlicht am 1. Dezember 2014 in Nachrichten und mit , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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