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Sind Frauen die besseren Spieler?

Besuchen wir in Gedanken mal eine Spielbank und rufen uns einige Bilder ins Gedächtnis, die wir aus den Medien kennen: Da ist der reiche und elegant gekleidete Gentleman, der einfach mal so, fast schon teilnahmslos, ein paar Tausender auf eine Zahl setzt. An seiner Seite darf natürlich die Schönheit im Cocktailkleidchen nicht fehlen, die als sein Glücksbringer fungieren soll. Filme wie „James Bond“ oder „Ein unmoralisches Angebot“ sind die besten Beispiele.

Girls with Guns

Woran erinnert uns das? An die Ehefrau, die sich die Farbe des neuen Autos aussuchen darf? An Klischees mangelt es nicht, auch nicht in der Glücksspiel- und Pokerwelt. Immer noch gelten Casinospiele als Männerdomäne, nur bei Bingo ist man etwas großzügiger und überlässt das Spiel gern der Damenwelt; schließlich ist das ein Spiel der Kaffeetanten in muffigen Gemeindehallen, auch wenn es an der Zeit ist, dass wir auch mit diesem Vorurteil aufräumen müssen. Aber darum soll es hier nicht gehen. Vielmehr wollen wir uns überlegen, ob wir nicht endlich einsehen müssen, dass Frauen in der Glücksspielwelt den Männern um nichts nachstehen. Beispiele gibt es genug; aus der heutigen Zeit, aber auch in der Geschichte.

Das wohl älteste Beispiel ist eine persische Herrscherin um 400 v. Chr., die darum würfelte, ob ein Sklave leben oder sterben sollte, der im Vorfeld ihren Sohn auf Befehl des Königs getötet hatte. Erinnern wir uns auch an Kitty LeRoy, Alice Ivers alias Poker Alice, Eleanore Dumont alias Madame Moustache oder die Gräfin von Buckinghamshire Albinia.

Zum besseren Verständnis betrachten wir das Spielverhalten der Frauen etwas genauer; immerhin ist fast die Hälfte der Klientel in den Online-Casinos weiblich. Aber es gibt einige Unterschiede. So sind die Einzahlungen der Frauen kleiner, ihre Sessions aber dauern länger. Nur in das Roulette-Spiel investieren Frauen mehr als Männer. Da müssen wir uns auch an die Online-Casinos richten, denn immer noch werden die Tische zum größten Teil von weiblichen Croupiers in knappen Kleidchen bedient. Da sollte man umdenken und mehr männliches Personal an die Tische stellen.

Auch in der Pokerwelt haben sich viele Frauen einen Namen gemacht; wir denken dabei an Vanessa Selbst, Vicky Coren Mitchell oder Liv Boeree, um nur einige zu nennen. Auch waren zahlreiche Frauen Mitglieder des berühmt-berüchtigten MIT-Teams, das in den Casinos von Las Vegas mit dem Kartenzählen ordentlich abgeräumt hat.

Es gab auch Falschspielerinnen unter den Damen. So wandte Ida Summers in den 60er Jahren die Technik des „Card Mucking“ an, indem eine Karte unbemerkt von Tisch entfernt wird, um sie im richtigen Moment wieder zum Vorschein zu bringen. Sicher hat ihr dabei die Tatsache geholfen, dass sie eine sehr schöne Frau war und man es im Allgemeinen den Frauen nicht zutraute, falsch zu spielen.

Ich bin mir sicher, dass es noch viel mehr erfolgreiche Frauen an den Spieltischen gab, aber Geschichte wird oft von Männern geschrieben und welcher Mann gibt es gerne zu, dass eine Frau ihn geschlagen hat. Aber das gehört zur Vergangenheit, denn dafür sorgt das Internet. Dort werden Erfolge der weiblichen Spieler schnell bekannt und verbreiten sich wie ein Lauffeuer. Es ist auch nicht leicht, gegen Frauen zu spielen, denn sie variieren ihr Spiel häufiger als Männer und sind auch schwerer einzuschätzen, was sie zu gefürchteten Gegnern macht. Daher können wir nur sagen: Frauen, traut euch an die Spieltische!

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Wenn Casino-Babes zu fett werden, droht Rausschmiss

Amerika ist das Land der Superlative. Das gilt allerdings auch für das Essen; wohin man auch schaut, Hamburger und Cola im XXL Format. Da ist es doch sehr schwer, auf die Silhouette zu achten, oder?

borgata babes

So geht es auch den weiblichen Angestellten des Borgata Casinos, die als „Borgata Babes“ in knappen Kostümchen die Gäste bewirten und bespaßen sollen. Allerdings ist es nicht gerade leicht, als Borgata Babe zu arbeiten, vor allem wenn man gern mal kulinarischen Genüssen nachgibt. In den Verträgen der Mädchen befindet sich eine Klausel, die besagt, dass sie nach Abschluss des Vertrags nicht mehr als 7% an Gewicht zulegen dürfen. Wer sich mehr Hüftgold anfuttert, muss damit rechnen, gesperrt oder gar gekündigt zu werden.

22 Angestellte haben sich dazu entschlossen, gegen diese Klausel Klage beim Gericht einzureichen. Allerdings wurden die Hoffnungen der Mädchen zerschlagen, denn der ehrenwerte Richter hat der Klage nicht stattgegeben, ganz im Gegenteil –er sagte, wer sich als Modell unter Vertrag nehmen ließe, müsse auch damit rechnen, als Sexobjekt abgestempelt zu werden.

Trotzdem sind die Arbeitsbedingungen alles andere als gut, denn die Borgata Babes müssen regelmäßige Gewichtskontrollen über sich ergehen lassen. Wenn ein paar Kilo zu viel auf den Rippen sind, wird ihnen empfohlen, Medikamenten und Abführmittel zu konsumieren.

Immer noch sind rege Diskussionen im Gange; Frauenorganisationen gehen bereits auf die Barrikaden, um gegen das Urteil zu protestieren. Ob sich Schönheit denn nur am Gewicht festmachen lässt, sei dahingestellt, denn da gehen die Meinungen sowieso auseinander.

Auch in den Live Casinos im Gaming Club oder bei Jackpot City wird man schöne Frauen und stattliche Burschen antreffen. Allerdings möchte ich bezweifeln, dass deren Gewicht kontrolliert wird. Hier geht es vielmehr um freundliches Auftreten und Spaß an der Arbeit.

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