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Wie gefährlich ist das Glücksspiel wirklich?

Kürzlich hat die Apotheken Umschau eine Umfrage zum Thema Glücksspiel durchführen lassen.Es ging vor allem um die Frage, in wie weit die Menschen das Zocken als gefährlich einschätzen. Schauen wir uns die Ergebnisse an:

Wie es aussieht, wird von der Mehrzahl der Befragten das Spielen als nicht sonderlich gefährlich eingestuft. Rund 20 % sehen darin nichts weiter als einen unterhaltsamen Zeitvertreib, auch wenn in den Medien immer wieder tönt: „Glücksspiel kann süchtig machen“. Fakt ist, dass die Mehrzahl der befragten Frauen und Männer das für übertrieben halten und sich kaum vorstellen können, dass sie davon abhängig werden könnten.

38,4 % gaben sogar an, dass das Glücksspiel auch viele positive Seiten hätte, denn in vielen Fällen gingen die Erlöse an wohltätige Zwecke. Man denke hierbei an die „Aktion Mensch“ oder ähnliche Lotterien.

Aber es gab auch Menschen, die der Materie etwas zurückhaltendere gegenüberstehen. Etwas mehr als 25 % der befragten Teilnehmer gaben an, dass sie keine Spielbank aufsuchen wollten, da sie befürchteten, nicht mit dem Spielen aufhören zu können, wenn es an der Zeit wäre. Ansonsten könnte es passieren, dass sie zu viel Geld verlören.

Die Umfrage wurde von der GfK Marktforschung Nürnberg durchgeführt. Bei den Teilnehmern handelte es sich um 1.887 Frauen und Männer ab 18 Jahren. Sicher kann es passieren, dass man nicht mehr mit dem Zocken aufhören kann, wenn es an der Zeit ist. Aber es gibt auch sehr viele Möglichkeiten, sich selbst zu kontrollieren. Außerdem sollte man das Spiel als das sehen, was es ist; ein spannender Zeitvertreib und keine Möglichkeit, reich zu werden.

ISIS

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Wenn Zocker kriminell werden

Jedes Ding hat bekanntlich zwei Seiten. Das gilt leider auch für die schillernde Welt der Casinos – immer mehr Spieler spielen nicht mehr, weil es ihnen Spannung, Nervenkitzel und Unterhaltung bringt, sondern weil sie innerlich dazu getrieben werden.

handsschellen

Manchmal kommt es sogar vor, dass sie sich und ihre Angehörigen in den finanziellen Ruin treiben. Andere wiederum werden kriminell, um ihre Sucht zu finanzieren oder den angehäuften Schuldenberg abzutragen.

Das tat auch der Vorsitzende eines Kindergartens, der aus dem Budget der Organisation 220.000 Dollar entwendete, um seine Spielschulden zu bezahlen. Der Täter hieß Periklis Telios und er stahl aus der Kasse des Kindergartens, den auch seine eigene Tochter besuchte, diese enorme Summe.

Der Mann ist kein Unbekannter in den Akten der Polizei, denn wegen Betrugs hatte er schon mehrere Verurteilungen. Es ist dennoch sehr merkwürdig, warum man ihn mit diesem Amt betraute. Für seinen letzten Coup kassierte er allerdings vier Jahre Gefängnis.

Der Verein, bei dem Telios die Funktion des Vorsitzenden innehatte, war für die betrieblichen Kosten des Kindergartens zuständig. Der Diebstahl wurde entdeckt, als mehrere Ausschussmitglieder die Konten einsehen wollten und diese leer vorfanden. Telios hat seine Tat sofort gestanden.

Diese enorme Summe wurde natürlich nicht mit einem Mal von den Konten geräumt, sondern in 104 Transaktionen innerhalb der vergangenen acht Monate. Einmal hatte er sogar 30.000 Dollar auf einmal abgehoben.

Leider kann man derartige Geschichten immer wieder lesen oder hören; Enkel berauben ihre Großmütter, Mütter legen Hand an die Invalidenrente ihres Kindes, Väter bedienen sich am Ersparten ihrer Kinder.

Glücklicherweise hat man in den Online-Casinos wie Jackpot City oder River Belle Vorsorge getroffen. Auf den Webseiten der Anbieter findet man Links, die zu Institutionen führen, wo man als gefährdeter Spieler Hilfe bekommen kann. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, sich selbst ein Limit zu setzen oder gar ganz sperren zu lassen. Sollte man feststellen, dass die Kontrolle über das Spiel entgleitet, ist es empfehlenswert, sich helfen zu lassen, bevor es zu spät ist.

Software zur Gesichtserkennung bald in den Spielhallen?

Es gibt Spieler, die sich selbst sperren lassen oder die gesperrt werden, weil sie pathologisches Spielverhalten an den Tag legten. Aber auch dann, wenn viele von ihnen einen guten Willen aufbringen, die Finger von den Slots oder Spielkarten zu lassen, weil sie ihr Bankroll-Management nicht unter Kontrolle haben, ist die Versuchung manchmal nur allzu groß und sie wollen sich wieder Zutritt in die Spielhalle verschaffen.

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Für die in den Glücksspieltempeln arbeitenden Angestellten ist es oft ein großes Problem, unter so vielen Gästen all jene zu identifizieren, die eigentlich die Hallen nicht mehr betreten sollen. Jetzt soll eine Software Abhilfe schaffen, die die spielsüchtigen Gäste erkennen soll. Dieses Programm der Gesichtserkennung ist zwar umstritten, trotzdem hat die „Ontario Lottery and Gaming Corporation“ (OLG) beschlossen, es einzusetzen.

Aber warum ist es umstritten? Das mag man sich fragen. Kritik kommt vor allem von Seiten der Verbraucherschützer, der Datenschützer und der Politiker, denn gesperrte Spieler werden in einer Datenbank gespeichert. Natürlich, das ist ja auch der Sinn der Sache. Schon am Eingang der Casinos soll der Spielsüchtige am Zutritt gehindert werden; zum Schutz beider Parteien, denn die Casinos werden dazu angehalten, Gäste mit pathologischem Spielverhalten zu schützen.

In Kanada kam das Programm bereits zum Einsatz. Allerdings begab es sich, dass die Software versagte und es kam schließlich dazu, dass die „Lottery and Gaming Coorporation“ verklagt wurde. Trotzdem will man die Anwendung weiter einsetzen.

Problemspieler sollen nun besser und schneller erkannt werden. Doch auch Mitarbeiter des Verbraucher- und Datenschutzes sind nun gefragt. Es wurde nun eine Gruppe von Experten zusammengestellt, die dafür sorgen soll, dass ein System der Identifizierung entwickelt wird, das gleichzeitig sensible Daten der Gäste schützen soll.

In der Praxis sieht es dann so aus, dass die Gesichter der Gäste im Eingangsbereich gescannt werden und anschließend mit der Datenbank verglichen werden. Sollte ein gesperrter Spieler die Spielhalle betreten wollen, so meldet das System die Begebenheit und die Mitarbeiter können dafür sorgen, dass der Gast keinen Zutritt zu den Räumlichkeiten des Casinos erhält.

In den Online Casinos ist das zwar nicht möglich, aber renommierte Spielhallen im Web wie Jackpot City oder Gaming Club bieten eine Menge Hilfen an, wenn es darum geht, den Spieler vor sich selbst zu schützen.

Kampf gegen die Spielsucht

Es gibt viele Süchte, stoffabhängige wie Drogen und Alkohol sowie stoffunabhängige, worunter auch Essstörungen oder Spielsucht fallen.

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Sicher wissen wir, dass die Sucht sehr viele verschiedene Gesichter hat. So wurde kürzlich in Tirol ein neues Konzept für den Kampf gegen die Sucht vorgestellt. Dabei ging es, wie man mitteilte, um einen sogenannten „ganzheitlichen Ansatz“. Es geht also nicht nur um die Drogen- oder Alkoholsucht, sondern auch um Süchte, die nicht von einem bestimmten Stoff abhängen.

Zu einem modernen Konzept gehört auch, dass man die ganze Problematik besser und vor allem auch breiter versteht. Dazu gehört auch ein großer Teil Präventionsarbeit und eine Optimierung der derzeitigen Lebensqualität. Das Konzept ist von der Regierung bereits beschlossen und abgesegnet. Dort sind nicht nur individuelle Maßnahmen enthalten; es wird darüber hinaus auch das soziale Umfeld des Betroffenen berücksichtigt.

Im Suchtkonzept in Tirol gibt es insgesamt sieben Maßnahmenpakete. Darunter befinden sich auch eine Alkoholambulanz im Innsbrucker Raum und natürlich auch verbesserte stationäre Angebote zur Behandlung. Dort findet man in den Krankenhäusern unter anderem auch Akutstationen.

Für die Drogenabhängigen sind außerdem Spritzenautomaten in Planung, die leicht für die Betroffenen zugänglich gemacht werden sollen. Weiterhin sollen die Angebote der Substitutionsbehandlungen vergrößert werden, kleine Therapieeinheiten stehen ebenfalls auf der Liste. Auch Kranke, die eine Haftstrafe hinter sich haben, sollen ambulante Weiterbehandlungen genießen.

Der Suchtkoordinator des Landes Christof Gstein plädiert für eine starke Orientierung auf den Klienten bezüglich des neuen Suchtkonzepts. Dabei sollen auch Schwerpunkte auf Programme zur Bildung der Selbstverantwortung und der Kompetenz, das Leben in die Hand zu nehmen, gelegt werden. Es geht vor allem darum, dass die Süchtigen wieder Schritte zur Lebensqualität finden.

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