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Pferderennen im Kreuzfeuer der Kritik

Pferderennen haben in Großbritannien Tradition. Allerdings gibt es immer wieder Kritiker, die die glamouröse Welt der Rennbahnen aus einer anderen Perspektive betrachten.

pferderennen in england

Die British Horseracing Authority (BHA), verantwortlich für die Pferderennen, die in Großbritannien regelmäßig veranstaltet werden und wo sich alles trifft, was Rang und Namen hat.

Die Tierschützer sprachen vor allem von den Todesfällen, die besonders in letzter Zeit vermehrt auftraten. Seit 2007 führt man bei Animal Aid die sogenannte „Death Watch List“, auf der mittlerweile 1.000 Todesfälle verzeichnet werden. Vor nicht allzu langer Zeit trat wieder ein Todesfall ein; betroffen war das Pferd „Hired Hand“, das eingeschläfert werden musste, nachdem es sich beim Rennen schwer verletzt hatte.

Bei der BHA bestreitet man nicht, dass es zu Todesfällen kommt. Es gibt sogar noch mehr Todesfälle als von der Tierschutzorganisation dokumentiert. Man spricht von insgesamt 1.162 toten Tieren.

Besonders besorgt ist man über die gewählte Sterbehilfe, bei der die Besitzer und Trainer veranlassen, dass ein Tier getötet wird. Der Sprecher bei Animal Aid sagte dazu, dass die Situation ruhig bekannt werden soll, auch bei Menschen, die auf den Rennbahnen ihre Wetten abgeben, denn Wetten bedeutet auch, dass die Tiere vielleicht sterben müssen.

Animal Aid hofft, dass man bei der BHA umdenken wird und auch lückenlos über die einzelnen Fälle berichten wird, auch über jene Fälle, die zur Sterbehilfe führen, weil die Tiere krank oder verletzt waren.

Pferde haben in der britischen Gesellschaft einen ganz besonderen Stellenwert. Daher ist auch im ganzen Land eine große Diskussion entfacht worden. Die Tierschutzorganisation fordert auch volle Aufklärung der Bevölkerung zur Situation.

Sicher birgt der Rennsport ein gewisses Risiko, das wird auch von der BHA nicht abgestritten. Trotzdem sei es ein ehrlicher Sport und man spricht unvoreingenommen und offen über die Nachteile. Man ist sogar sehr stolz auf die Standards rund um den Tierschutz, die weltweit an der Spitze stehen. Die sogenannte gewählte Sterbehilfe sei zudem nur die allerletzte Lösung und zum Wohle des Tieres gedacht, das ansonsten nur leiden müsse.



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Wer wird Europameister?

1.7.2012

Heute findet der Kampf um den Titel statt. Im Finale stehen sich Italien und Spanien gegenüber, leider war es uns nicht vergönnt, unsere Elf im Finale stehen zu sehen. Trotzdem erwartet uns ein spannendes Duell zwischen den beiden Finalisten.

Wer aber wird sich schließlich den Titel schnappen können? Das ist momentan noch nicht gewiss, obwohl bereits vor dem Beginn der EM die Buchmacher die spanische Mannschaft zu ihrem Favoriten auserkoren hatten. Allerdings galt auch Deutschland als einer der Favoriten gleich nach Spanien und eigentlich hatte man gehofft, dass unsere Elf heute Abend auch den Rasen betreten würde.

Spanien und Italien treten heute übrigens zum zweiten Mal gegeneinander an, konnten ihre Begegnung in der Gruppenphase nur mit einem Unentschieden beenden. Heute wird das allerdings nicht ausreichen, es geht um den Sieg, es geht um den Titel, den Spanien in der EM 2008 mit nach Hause nahm.

Spaniens Mannschaft war allerdings zu Beginn der EM gar nicht überzeugend. Erst mit dem Sieg gegen Portugal kam man ein wenig aus sich heraus. Aber die Italiener werden sich nicht allzu leicht die Butter vom Brot nehmen lassen und sicherlich wird man es dem Gegner nicht leicht machen. Ihren Kampfgeist haben die Männer aus bella Italia bereits gegen Deutschland bewiesen, obwohl die deutsche Elf während der EM noch keine Niederlage einstecken musste.

Die beiden Teams, die heute gegeneinander antreten, haben kein Spiel verloren. Es gab in der Vergangenheit viele Spekulationen über Italien und es wurde sogar darüber gesprochen, ob man die Mannschaft wegen verschiedener Wettskandale überhaupt antreten lassen sollte. Wir dürfen auf jeden Fall auf heute Abend gespannt sein.

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